Stabilisierung

Bei der Pflanzenstabilisierung handelt es sich um einen Prozess, der den Pflanzen über viele Jahre hinweg ihre natürliche Frische und Schönheit bewahren soll. Der natürliche Saft der Pflanze wird komplett durch die Substanz auf Glycerin-Basis ersetzt. Um die besten Ergebnisse bei der Stabilisierung zu erzielen, erntet man die Pflanzen, wenn diese am Höhepunkt ihres “Frischezustandes” angelangt sind. Bei der Stabilisierung kommt es zum Verlust der natürlichen Farbe, deshalb werden die Pflanzen nach dem Stabilisierungsprozess mit der Lebensmittelfarbe aufgefrischt.
Zwecks dem Stabilisierungsprozesses erzielen wir dadurch eine einzigartige und bis langunerreichbare Farbvielfalt und Farbbillianz. Frische und lebende Pflanzen werden für die Stabilisierung hergenommen. Vorzugsweise wird die Stabilisierungsmethode an Blumen, Blüten und Blättern angewandt. Die Stabilisierungslösung (pflanzlichem Glycerin, Wasser, Lebensmittelfarbe und Nährstoffe), stabilisiert zu 100% auf natürlicher basis. Da gesundheitlich keine Probleme auftreten können, ist es idealerweise perfekt auch für Allergiker. Da es sich hierbei um Blumen , Blätter usw. handelt, sind diese natürlich von schmutz befreit. Wie auch bei der Konservierungsmethode, sind die stabilisierten Pflanzen pflegefrei und staubabweisend.
Es gibt vielfältige Methoden Blumen usw. in ihrem Frischezustand “einzufrieren”. Hier ein Überblick der zwei Stabilisierungsmethoden.

Die Kapillarstabilisierung

Die Kapillarstabilisierungsmethode ist vor allem für den “Fuß” der Pflanze zum Beispiel Blätter geeignet. Die frischen Blätter werden in der Stabilisierungslösung (pflanzlichem Glycerin, Wasser, Lebensmittelfarbe und Nährstoffe)eingeweicht. Während des Kapillarprozesses hilft das Glycerin die Feuchtigkeit im Inneren der Pflanze zu erhalten. Für die gewünschte Farbe der Pflanze ist die Lebensmittelfrabre zuständig. Die Nährstoffe sind da um die Pflanze während des Stabilisierungsprozesses zu ernähren. 24 Stundne sollte die Trockenzeit bei dieser Methode in etwa dauern. Ausschlaggebend sind bestimmte Faktoren die von Art zu Art varieren können. Zudem zählen die verwendeten Nährstoffe, die Erntezeit, die dauer der Aufnahme und der Stabilisierungslösungstemperatur. Die Kapillarstabilisierungsmethode ermöglicht eine ganz neue Farbvielfalt der Blätter. Da in der Regel die Zweige und Stämme dicker sind als die Blätter, wird die natürliche Farbe der Zweige und Stämme beibehalten. Die gewünschten Farbstoffe dringen nicht bis zur “färbe” Oberfläche durch. Für bestimmte Blummen, wird die Stabilisierung auch nur für den Stiel verwendet.
Zum Beispiel bei Statice (Trocken Blumen).

Die Doppelte Tauchstabilisierung

Eine alternative, zuverlässige und dauerhafte Stabilisierungsmethode ist in erster Linie für die Blüten der Pflanzen sowie für die Köpfe der Blumen besonders geeignet. Bei dieser Stabiliseirungsmethode ist auffallend, dass das Stabilisierungsverfahren auf zwei “Tauch” Schritten aufbaut. Der erste Schritt bewirkt, dass die Blüten der Pflanze rehydriet (entwässert) werden. Demzufolge ihre ursprüngliche, natürliche Farbe abwirft, doch die Herkunftsform aufrechterhält. Dementsprechend taucht man die Blüten der Pflanze, bei ersten Stabilisierungsverfahren, 24 Stunden lang in eine Lösung mit reinem Alkohol. Der zweite “Tauch” Schritt setzt sich aus Propylenglykol (Alkohol und Glycerin vermischt) und Lebensmittelfarbe zusammen. An Hand des Zusammenspiels von Alkohol und Glycern wird die Blüte der Pflanze rehydiert (entwässert). Die Kombination aus Alkohl und Glyercin optimiert durch den Alkohol katalytisch das bedeutet das der Alkohol, der Blüte die Flüssigkeit entzieht. Und wird vollkommen durch das Glycerin ausgetauscht. zuständig ist dann die Lebensmittelfarbe für die gewünschte Farbvariante. Die Blüten  der Pflanze werden bei dieser Stabilisierungsmethode ohne dem Stiel stabilisiert, da sonst der Stiel ebenfalls die gewünschte Farbe der Blüte annehmen würde.

Wie werden die zwei Stabilisierungsmethoden auseinander gehalten?

Auf den ersten Blick leiten sich die zwei Stabilisierungsmethoden kaum von einander ab. Liest man sich allerdings etwas genauer in das Thema ein, merkt man leichte kontraste.Die Ungleichmäßigkeit fällt bereits schon am Anfang auf. Welche der Welche der Stabilisierungsmethoden, kommt für welchen Teil der Pflanze in Frage. Die zwei Stabilisierungsmethoden spezialisieren sich jeweils auf einen anderen Teil der Pflanze. Die Kapillarstabilisierungsmethode ist für den sogenannten “Fuß” der Pflanze zum Beispiel Blätter zuständig. Im gegenzug wird die Doppelte Tauchstabilisierungsmethode für den “Kopf” der Pflanze zum Beispiel Blüten empfohlen. Weitere Abweichungen tauchen bei dem Stabilisierungsverfahren auf. Bei der Doppelten Tauchstabilisierungsmethode wird das Stabilisierungsverfahren in zwei Schritte aufgeteilt. Der zusätzliche zweite Schritt basiert auf einem Alkohol. Aufgund dessen ist diese Stabilisierungsmethode eindeutig die Zeitaufwendigere, riskantere und teurere Methode. Letzendlich ist die Doppelte Tauchstabilisierungsmethode, durchh ihren “Schritt für Schritt” sorgfältigen Prozessablauf, im Vergleich zu der Kapillarstabilisierungsmethode, unbestreiitbar die zuverlässigere Stabilisierungsmethode.

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